Vor ca. einem Jahr hat Tourenleiter Josef Schwaiberger diese Tour für das Programmheft 2026 und das Datum für die herrliche Wanderung am Steilufer des Höllenstein- Stausee festgelegt, in der Hoffnung, dass es ein schöner, trockener Herbsttag werden würde. So war es dann auch: der Wetterbericht sagte strahlenden Sonnenschein und bis ca. 20 ° C voraus. Mit dieser Vorfreude starteten die 12 Teilnehmer dann am Samstag, den 26. September mit Kleinbus und Pkw in Richtung Viechtach und weiter zum Kraftwerksparkplatz des Sees.
Nach kurzer Einführung durch den Wanderleiter, mit speziellen Hinweisen zur Tour, ging es dann gegen neun Uhr am rechten Seeufer los. Durch lichten Wald führte der mit Felsen durchsetzte Steig immer wieder etwas auf und ab, teilweise mit Seilversicherungen, da doch Trittsicherheit der Teilnehmer wegen des Höhenunterschiedes zum See notwendig war. So führte der Steig auf Aussichtspunkte, wo die Teilnehmer vom Ausblick auf den See, auf die gegenüberliegende Seite und vom Blick zurück zum Kraftwerk so begeistert waren, dass immer wieder an exponierten Stellen, ein kurzer Fotostopp eingelegt werden musste, um dieses Panorama bei herrlichstem Sonnenschein für alle und auch für die Leser festzuhalten.
Nach etwa 4 Kilometer Wegstrecke am Ufer, verließ dann die Gruppe den Ufersteig. Nun ging es steil bergauf, wieder teilweise mit Seilsicherungen, bis dann eine Forststrasse erreicht war, die um den Birkenberg herumführte. Auf dem „Baierweg“ ging es nun weiter, jedoch gemächlicher, bis zu einem einzelnen Haus im Wald, dem Gröllerhaus bergauf, wo der Ruf nach einer Pause zu hören war, d.h. hier wurde dann eine kurze Brotzeitpause eingelegt, bevor der Weg durch Wald und über Felder, zum Schluss noch über das Bärenloch, zurück zum Kraftwerk führte.
Die Staumauer mit seinem doch erheblichen Höhenunterschied wurde noch ausgiebig besichtigt, bevor dann die Fahrt zurück über Viechtach bis zur Burgruine Altnußberg angetreten wurde.
Dort hatte der Tourenführer bereits die Ankunft mit dem Wirt der Schänke besprochen, dieser hat auch eine kurze Führung durch die Burgruine mit Aufstieg auf den wiederhergestellten Turm organisiert – alle waren begeistert von den Erläuterungen über die Burg und die dazugehörige Historie. Wieder zurück in der „Jetztzeit“ wurde im Gastgarten der Burgschänke bei Kaffee und Kuchen bzw. kleinen Gerichten eingekehrt.
Schon war der Nachmittag fortgeschritten und der Tourenleiter rief zum Aufbruch. Nach kurzer Wegstrecke per pedes, waren dann die Fahrzeuge erreicht und schon konnte die Fahrt zurück beginnen und alle kamen gegen 17.00 Uhr nach einem ausgefüllten Tag wieder am Ausgangspunkt in Freyung und Waldkirchen an.
Bericht: Josef Schwaiberger
Fotos: Ortsgruppe