Am 28. Februar 2026 unternahmen sieben Mitglieder des Deutschen Alpenvereins eine Schneeschuhtour im Šumava an der deutsch-tschechischen Grenze. Ausgangspunkt der rund dreieinhalbstündigen Wanderung war Hinterfirmiansreut in Richtung Tschechien. Geleitet wurde die Tour von Wanderleiterin Mirjam Niedermeier.
Zu Beginn der Tour zeigte sich am Parkplatz allerdings nur wenig Schnee. Einige Teilnehmer entschieden sich daher, ihre Schneeschuhe zunächst im Auto zu lassen. Doch schon bald änderten sich die Bedingungen: In höherer, nordseitiger Lage lag deutlich mehr Schnee als erwartet. Selbst auf bereits mit Schneeschuhen gespurten Wegen versanken einige Teilnehmer ohne Schneeschuhe immer wieder tief im weichen Schnee, was das Vorankommen deutlich anstrengender machte.
Nach einer kurzen Pause, die zum Essen und Trinken genutzt wurde, entschied sich die Gruppe aufgrund der schwierigen Schneeverhältnisse für eine Abkürzung der geplanten Strecke. Statt der vorgesehenen 14 Kilometer legten die Teilnehmer schließlich etwa die Hälfte der Strecke zurück.
Während der Tour konnten die Teilnehmer immer wieder die ursprüngliche Schönheit des Nationalparks Šumava genießen. Die verschneiten Wälder, die weiten Ausblicke und die ruhige Winterlandschaft machten den Ausflug trotz der Anstrengung zu einem besonderen Naturerlebnis.
Den gelungenen Abschluss der Tour bildete eine gemütliche Einkehr in ein Gasthaus auf der nahegelegenen Alpe. Bei Kaffee und Kuchen saßen die Teilnehmer auf der sonnigen Terrasse und ließen den Ausflug in entspannter Atmosphäre ausklingen. Angesichts der grandiosen Aussicht und der wärmenden Sonne fiel es der Gruppe schwer, sich wieder auf den Heimweg zu machen.
Besondere Vorkommnisse gab es keine. Alle Teilnehmer waren sich jedoch einig, dass der dreieinhalbstündige, wenn auch anstrengende Spaziergang durch den winterlichen Šumava ein rundum gelungenes Erlebnis war.
Bericht: Mirjam Niedermeier
Fotos: Ortsgruppe