Sektion Passau - Ortsgruppe Freyung

  • Tegernseer Hütte mit Buchstein (1701 m) dahinter
    Tegernseer Hütte mit Buchstein (1701 m) dahinter

    im Mangfallgebirge

  • Staudacher Alm (1150 m)
    Staudacher Alm (1150 m)

    Chiemgauer Alpen

  • Wanderung zum Peitingköpfl (1720 m)
    Wanderung zum Peitingköpfl (1720 m)

    Chiemgauer Alpen

  • Gruppenfoto Falkenstein (1315 m)
    Gruppenfoto Falkenstein (1315 m)

    Bayerischer Wald

  • Auf dem Peitingköpfl (1720 m)
    Auf dem Peitingköpfl (1720 m)

    Chiemgauer Alpen

  • Die Umbalfälle
    Die Umbalfälle

    Nationalpark Hohe Tauern in Osttirol

  • Natur & Umwelt
    Natur & Umwelt

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    Das Waldwiesmarterl (1139 m)

    Bayerischer Wald

  • Rindenhütte bei Mauth
    Rindenhütte bei Mauth

    Bayerischer Wald

Maiwanderung auf den Gr...

Mai
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Mai
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Wir treffen uns im...
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Radtour um den südlichen Teil des Moldaustausees

Hits:1042 Tourenvorschau Max Pauli - avatar Max Pauli

01. Juni 2019. Radtour um den südlichen Teil des Moldaustausees. Nach der Anfahrt mit PKW zum Haagerhof fahren wir hinunter zur Grenze und unsere Rundtour beginnt mit dem Übersetzen mit der Fähre...

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Mit dem Rad zur Elendbachschwelle

Hits:1087 Tourenvorschau Max Pauli - avatar Max Pauli

29. Juni 2019. Mit dem Rad zur Elendbachschwelle. Ab dem Parkplatz Wistlberg geht die Radtour über die Grenze hinauf nach Buchwald. Es folgt eine längere Abfahrt zum ehemaligen Dorf Fürstenhut und auf...

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Bergwanderung auf Wildseeloder (2117 m) und Henne …

Hits:1058 Tourenvorschau Max Pauli - avatar Max Pauli

13./14. Juli 2019. Bergwanderung auf Wildseeloder (2117 m) und Henne (2078 m). In die Kitzbüheler Alpen führt diese Zweitagestour und wir starten in Fieberbrunn/Lindau. Den Aufstieg zur Wildseeloderhütte (1854 m) können wir...

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Von Buchenau zum Kohl- und Hochschachten

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15. August 2019. Von Buchenau zum Kohl- und Hochschachten. Auf fünf Schachten treffen wir bei dieser Rundwanderung ab Buchenau und wir sind dabei mindestens sechs Stunden unterwegs. Nach einer Stunde Aufstieg ist...

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Zweitageswanderung auf die Hochries (1569 m)

Hits:1149 Tourenvorschau Max Pauli - avatar Max Pauli

21./22. September 2019. Zweitageswanderung auf die Hochries (1569 m). Ausgangspunkt für diese Wanderung im Chiemgau ist Aschau. Eine Stunde geht es steil bergauf zur Hofalm, dann wird der Wanderweg etwas flacher. Wir...

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Bergtour zum Prielschutzhaus

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Bergtour zum Prielschutzhaus

1. Bergtour 2019 zum Prielschutzhaus der AV- Ortsgruppe Freyung Nach dem schneereichen Winter in den Bergen, hat die Ortsgruppe Freyung zur Eröffnung der Bergsaison 2019 die 1. Bergwanderung zum Prielschutzhaus auf...

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Unterwegs auf dem Camino de Levante

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Unterwegs auf dem Camino de Levante

Viele Wege führen nach Santiago de Compostela. Alois Brand ist im Juni und Juli auf einem weiteren Jakobsweg, dem Camino de Levante, in 36 Tagen 1077 Kilometer, quer durch Spanien gepilgert....

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Alpenverein unterwegs auf Skitour auf die Kampenwan…

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Alpenverein unterwegs auf Skitour auf die Kampenwand

Alpenverein unterwegs auf Skitour auf die Kampenwand Am Samstag, den 16. Febr. 2019 trafen sich 12 Mitglieder der Ortsgruppe Freyung um bei herrlichem Sonnenschein und traumhafter Schneelage eine Skitour auf die...

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Alpenverein unterwegs auf Skitour am Arber

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Alpenverein unterwegs auf Skitour am Arber Am Sonntag, den 20. Jan. 2019 trafen sich 10 Mitglieder der Ortsgruppe Freyung um bei herrlichem Sonnenschein und traumhafter Schneelage eine Skitour ab Brennes zum...

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Unterwegs auf der Nationalparkloipe

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Unterwegs auf der Nationalparkloipe Bei Minusgraden, aber strahlend blauem Himmel, starteten 10 Langläufer der Ortsgruppe Freyung des Deutschen Alpenvereins mit ihrem Tourenführer Max Pauli vom LL-Zentrum Rosenau/Grafenau zu einer Langlaufwanderung durch...

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Schachtenwanderung im Spätherbst

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Schachtenwanderung im Spätherbst Zur letzten Wanderung in diesem Jahr trafen sich Mitglieder der Alpenvereinsortsgruppe Freyung, sowie Bergfreunde aus Passau zu einem Rundkurs über Rindl- und Jährlingsschachten und Besuch des Schachtenhauses. Angeführt...

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Alpenverein unterwegs im Tennengebirge und über den Untersberg Noch einmal - bevor die Hütten schließen und das Wetter umschlägt - startete eine zwölfköpfige Truppe der AV Ortsgruppe Freyung zu einer zweitägigen...

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Herbstliche Rundwanderung von Aschau zum Klausenberg und zurück Das Wetter zeigte sich von seiner schönsten Seite, als 12 Bergfreunde mit Tourenführer Max Pauli von der AV-Sektion Passau, Ortsgruppe Freyung zu einer...

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Eine Bergtour zur Passauer Hütte und auf das Birnhorn Die Passauer Hütte war Stützpunkt und Übernachtungsort bei der Wochenendtour der Alpenvereins-Ortsgruppe Freyung in die Leoganger Steinberge. Die Sektion Passau des Deutschen...

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Zweimal auf den Rachel Warum in die Ferne schweifen, …? Eine neunköpfige Wandergruppe unter der Führung von Marita Schiller startete in Oberfrauenau und wanderte auf dem „Rachelsteig“, ein Teilstück des als...

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Anspruchsvolle Bergwanderung auf den Katzenstein Ziel der diesjährigen Augustwanderung der DAV-Ortsgruppe Freyung war der 1.349 m hohe Katzenstein, der „kleine Bruder“ des Traunstein im Salzkammergut. Bei Traumwetter startete eine 14-köpfige Wandergruppe...

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Bergtour auf den Laber und den Schachen

Alpenverein auf Bergtour zum Königsschloss Am Freitagmorgen trafen sich die Mitglieder der Ortsgruppe Freyung, um eine 2tätige Bergtour im Werdenfelser Land zu unternehmen. Über München und dem Kloster Ettal erreichten die...

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Bergwanderung zum Hinteren Sonnwendjoch

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Bergwanderung zum Hinteren Sonnwendjoch Das Hintere Sonnwendjoch (1986 m) ist der höchste Gipfel des Mangfallgebirges und gilt als exzellenter Aussichtsberg. Hinzu kommt noch, dass die Bergsteiger vom Ursprungpass an der bayerisch-österreichischen...

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Radltour durch den Pfaffenwinkel und um die Osterse…

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Alpenverein auf Radtour im Pfaffenwinkel Pünktlich um 6.00 Uhr trafen sich die Teilnehmer am Samstag den 16. Juni zur Abfahrt nach München und Herrsching/Ammersee, um dort die 2tätige Radfahrt zu beginnen. Nach...

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Wandern in den Bergen um den Spitzingsee

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Wandern in den Bergen um den Spitzingsee Juliane Riedl, eine Tourenführerin der Alpenvereinssektion Hausham stammt aus dem Raum Waldkirchen und sie lebt mit ihrer Familie in Elbach/Fischbachau. Sie wollte ihre jetzige...

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Mit dem Rad durch die Nationalparkwälder

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Mit dem Rad durch die Nationalparkwälder In einem großen Rundkurs durch die Wälder des Nationalparks führte eine Radwanderung, zu der Tourenführer Max Pauli die Mitglieder der Alpenvereinsortsgruppe Freyung eingeladen hatte. Am Parkplatz...

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Unermüdlich zwischen Familie, Beruf und Ehrenamt: Max Pauli wurde 90

Hits:555 Aktuell Florian Duschl/Josef Schwaiberger - avatar Florian Duschl/Josef Schwaiberger

Unermüdlich zwischen Familie, Beruf und Ehrenamt: Max Pauli wurde 90

Glückwünsche von zahlreichen Gratulanten aus Familie, Politik, Vereinen und Organisationen...

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Max Pauli ist mit 89 Jahren immer noch aktiver Wanderleiter und auch sonst sportlich unterwegs

von Christina Aicher

Dass man mit 27 Jahren auch längere Bergtouren schafft, wenn man im Voralpenland aufgewachsen ist und die Heimat kennt und mag, das ist wohl nicht ungewöhnlich.' Aber ob maxich mir vorstellen kann, auch mit etwa 90 Jahren noch hunderte Höhenmeter zu erklimmen? Vor ein paar Wochen hätte ich mit einem deutlichen „Nein" geantwortet. Aber dann habe ich zum ersten Mal von Max Pauli gehört. Pauli ist aus Kanau, 1. Vorstand der DAV Ortsgruppe Freyung und aktiver Wanderleiter. So weit, so gut. Das Ungewöhnliche? Max Pauli ist 89 Jahre alt. Nächstes Jahr im März feiert er seinen 90. Geburtstag. Ein 89-jähriger aktiver Wanderleiter? Davon musste ich mir selbst ein Bild machen. Ein kurzer Anruf, schon hatte ich mich für eine Tour mit Pauli angemeldet.

„Erschrecke mich selbst, wie alt ich bin"

Rund zwei Wochen später war es so weit. Beginnend in Urschlau (bei Ruhpolding/Chiemgauer Alpen) sollte es etwa drei Stunden über die Haarbachahn zum Gipfelkreuz der Haaralmschneid hochgehen. Eine laut Pauli „eher gemütliche Tour" mit aber 800 Höhenmetern. Am Ausgangspunkt angekommen, wurde ich als „Neuling" unter den Wanderern, von denen sichDSC07267 viele durch vorheige Touren bereits kannten, vorn Pauli herzlich empfangen. Sofort fühlte ich mich integriert. Bei Wanderleiter-Pauli keine Seltenheit, wie mir Mitwanderin Bärbel Breinbauer aus München bestätigt: „Das ist das Schöne bei Max. Auch als ich das erste Mal bei ihm mitgegangen bin, fühlte ich mich sofort eingebunden."
Die Frage, die man sich sofort stellt, wenn man Pauli sieht: Ist er wirklich 89? „Ja, ich bin 1929 geboren. Manchmal erschrecke ich mich selbst, wie alt ich schon bin", so Pauli. Nicht nur ich, auch einige der anderen Wanderer würden Pauli jünger schätzen. Der Kanauer zu dem Thema: „Ach, selbst wenn man mich jünger schätzt, ist das immer noch sauber alt."
Ok, das Alter stimmt - worauf sich dann gleich die nächste Frage anschließt: Wie hält er sich so unglaublich fit? „Ich habe schon immer versucht, Körper und Geist im Einklang zu halten", erklärt der Wanderleiter. „Natürlich aber spielt da auch die Gesundheit eine Rolle, die, Gott sei Dank stabil ist." Dennoch ist es beeindruckend, was Pauli noch macht. Zwar hat er seine Funktion als Organist in der Pfarrei Böhmzwiesel nach über 60 Jahren 2007 offiziell beendet, DSC07147aber er hilft auch jetzt noch aus, „wenn Not am Mann ist." Um „in Übung zu bleiben" spielt er je nach Lust und Laune auf seinem Klavier, gut und gerne zwei Stunden lang. Eine Kostprobe gab er mir wenige Tage vor der Wanderung bei einem Besuch in seinem Haus in Kanau.
Außerdem interessiert er sich schon lange für Ahnenforschung und die Siedlungsgeschichte seiner Heimat, weshalb er bis heute zwei Chroniken verfasste - zunächst noch mit der Schreibmaschine geschrieben. Nach und nach dann auch am Computer, der in seinem kleinen Büro im ersten Stock steht. Den Computer nutzt er außerdem zum Planen seiner Touren. So schreibt er zur Organisation „absolut fehlerfreie" E-Mails, wie mir Bärbel Breinbauer berichtet.
Apropos Organisation: Hierfür scheint er generell ein Talent zu haben. Egal, ob es sich um die optimale Planung der Mitfahrgelegenheiten seiner Toren handelt, wie mir unter anderem Christel Franken aus Grafenau bestätigt, oder um - auf Grund äußerer Einflüsse--kurz- fristig geänderte. Touren. Ein-Beispiel: Bettwanzen waren der Grund, weshalb eine zweitägige Wanderung umgeplant werden musste. „Das war schon eine mords Rumtelefoniererei", erzählt Pauli. Letztendlich seien aber alle Wanderer auch mit der eintägigen Ersatztour zufrieden gewesen.
Auch körperlich hält sich der Pensionist fit. Am Hof, den er an seinen ältesten Sohn überschrieben hat, gebe es immer etwas für ihn zu tun. Zum Beispiel wenn Heuernte ist. jedoch könne er es jetzt „ruhiger angehen." Dazu kommt natürlich seine größte Leidenschaft, das Berggehen. Entweder er wandert in seiner Funktion als Wan derleiter oder privat. Auf dem Lusen (1373 Meter) war er auch in diesem Jahr schon drei Mal. Zudem ist er auf dem Rad oder den Langlaufskiern noch unterwegs. So fuhr er erst kurz vor der Wanderung in den Chiemgauer Alpen bei einer zweitägigen Radtour rund um den Tegernsee bis nach München Rad 005hinein mit. Pro Tag sei man ungefähr 65 Kilometer gefahren, wobei mir Pauli schmunzelnd verrät: „Ich habe da etwas geschummelt, da ich mit meinem E-Bike unterwegs war. Aber das ist ja auch meinem Alter entsprechend." Als Langlauf-Tourenführer war er im vergangenen Winter zwei Mal im Ein­satz, und das auf Strecken von 25 bis 30 Kilometern.
Er kennt sich auch im Chiemgau aus
Schnell wird einem während des Aufstiegs deutlich, dass sich Pauli nicht nur, in der heimischen Gegend des Bayerischen Waldes auskennt. „Da ist die Hörndlwand, da war ich auch schon ein paar Mal", so Pauli zu einigen Mitwanderern. „Und da hinten ist der Gurnwandkopf." Im Chiemgau sei er schon oft herumgekommen, so Pauli. Wie auch im Ausland. Vor allem in den 1990-ern verschlug es ihn häufig zu mehrwöchigen Reisen in Länder wie Bolivien, Nepal, Marokko oder Indien. Aber nicht zum Baden. Nein, auch dabei sei man viel gewandert. Zahlreiche spannende und lustige Geschichten kann Pauli heute darüber erzählen, womit er bestimmt mehrere Bücher füllen würde.
So habe man zum Beispiel die eigentlich dreitägige Bergtour auf den Huayna Potosi, einem Sechstausender in Bolivien, in zwei Tagen bewältigt. „Das war nicht geplant. Unser Kocher ging kaputt. Deshalb sind wir anstatt zu schlafen mitten in der Nacht zurück. Das war DSC068739364natürlich schon ein bisschen stressig", berichtet Pauli.
In seinem Haus in Kanau hängen zahlreiche Bilder seiner Reisen und Wanderungen. Von drei Bergtouren in den fernen Gefilden, hat Pauli in seinem Büro Panoramabilder aufgehängt - darüber ein gesticktes Bild mit dem Zitat „Nur Reisen ist leben, wie umgekehrt das Leben Reisen ist". Gemacht hat er die Panoramabilder anders als man es heute kennt. Die „Panorama-Funktion" am Fotoapparat gab es zu der Zeit schließlich noch nicht. Stattdessen hat er einzelne Fotos gemacht und diese mühevoll zusammengeklebt. „Leider sind sie nicht ganz waagrecht", so Pauli.
Zum Bergwandern sei er erst relativ spät gekommen. Zwar habe er sich schon immer für die Berge interessiert, aber aus verschiedenen Gründen sei es nicht möglich gewesen. Zum einen habe er sich nach dem frühen Tod seines Vaters und als ältestes von sechs Kindern um den Hof kümmern müssen. Deshalb sei ihm auch der Wunsch auf eine weiterführende Schule zu gehen verwehrt geblieben. Übrigens ganz anders bei seinen vier Kindern, die alle einen Hochschulabschluss haben. Den Hof übernahm er 1956 und führte ihn gemeinsam mit seiner bereits verstorbenen Frau Emma.
Zum anderen sei es mit seinem Amt als zunächst stellvertretender und dann 1. Bürgermeister der Gemeinde Böhmzwiesel (wurde später in die Stadt Waldkirchen eingegliedert) zwischen 1966 und 1977 zeitlich schlecht ausgegangen. Anschließend war er bis zur Rente 1994 DSC0702610819Verwaltungsangestellter und Standesbeamter in Waldkirchen. Der Sektion Passau trat er 1983 bei, genauso wie der Ortsgruppe Freyung. Seit 1989 ist er 1.Vorsitzender der Ortsgruppe. Verschiedenste Touren hat er zwar schon im vergangenen Jahrtausend angeboten, jedoch kam es erst 2006 dazu, dass er die Ausbildung zum Wanderleiter beim DAV absolvierte.
Schönste Wanderung auf den Piz Bernina
Also ist der Kanauer seit den 1980-ern bis heute fleißig auf den Bergen unterwegs. Die meisten, vor allem großen Touren, hat der 89-Jährige fein säuberlich notiert. Mitunter bestieg er fünf Viertausender, fünf Fünftausender und den bereits erwähnten Sechstausender, den Huayna Potosi 1993.
Geht man nun davon aus, dass letztere Tour auch die für in schönste Tour gewesen sei, so täuscht man sich. „Die Wanderung auf den Piz Bernina (4049 Meter) über den schmalen Bianco-Grat war zwar nicht ganz einfach, aber zugleich sehr beeindruckend. " Mit strahlenden Augen zeigt er mir auch von diesem schneebedeckten Berg ein Foto bei meinem Besuch in Kanau.
Nach ungefähr zwei Stunden erreichte unsere Gruppe die Harbachalm. „Gehen wir gleich hoch zum Gipfelkreuz oder machen wir erst in der Hütte eine Pause?", so die Frage einer Mitwanderin. „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen" war die kurze, aber verständliche Antwort des Bergführers. Ob er da an ein Erlebnis denkt, welches ihm an gleicher Stelle schon einmal 06 Einkehr im Straubinger Hauswiderfahren ist? Mit einer Bekannten wollte Pauli nämlich vor ein paar Jahren genau eben diesen Berggipfel erklimmen. Davor wollten die beiden eine „kurze" Pause in der Hütte einlegen — so der Plan. Letztendlich sei man „versumpft". „Eine lustige Gruppe war aus Ruhpolding hochgekommen. Die Stimmung war so gut, dass dann aus dem Aufstieg zur Haaralmschneid nichts mehr geworden ist", erzählt Pauli lachend.

Unterm Gipfelkreuz wird die Brotzeit ausgepackt
Dieses Mal sollte es nicht so sein. Am Gipfel angekommen, wurde - wie es oft bei Bergtouren ist - die Brotzeit ausgepackt, sich über Alltägliches unterhalten und selbstverständlich ein Foto mit dem Gipfelkreuz gemacht. Das Panorama ist beeindruckend: Chiemsee, Berchtesgadener Alpen, Hohe Tauern, Kitzbüheler Alpen. Wie sich Pauli auf den Bergen fühlt? „Sehr wohl. Wenn man oben angekommen ist, weiß man, dass sich die Mühen gelohnt haben."
Danach gab's noch Kaffee und Kuchen in der Witte, bevor es zum Ausgangspunkt nach Urschlau zurück ging. So bleibt am Ende noch eine letzte Frage, die man Max Pauli stellen, aber sich zugleich auch schon selbst beantworten kann: Wie lange der 89-Jährige sich denn noch vorstellen könne, auf den Bergen unterwegs zu sein? „So lange ich fit bin und es noch irgendwie geht."

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